Auckland wird die "City of Sails" genannt, jeder vierte Haushalt hat angeblich ein eigenes Boot und der Hauraki-Golf gilt als eines der schönsten Segelreviere der Welt. Klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen konnte. Ich hatte einen Tagestrip gebucht der mich in den Golf und einmal rings um Rangitoto Island führen sollte.
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| Auckland von See her gesehen. |
Sollte, denn der Trip wurde vom Veranstalter storniert. Es hatte nicht genug Buchungen gegeben. Sehr schade. Als Alternative wurde mir ein 2-stündiger Harbour-Trip angeboten, den ich dann auch gebucht habe. Allerdings hatte ich damit plötzlich viel freie Zeit. So habe ich zunächst einige Zeit im New Zealand Maritime Museum verbracht. Dort wurde ich vom Modellbauer des Museums angequatscht. Als er hörte, dass ich Deutscher war, hat er gleich mit Stalingrad und der Westfront angefangen, da ich zu diesem Thema aber nicht viel beitragen konnte (oder wollte) sind wir dann schnell auf das Thema Neuseeland abgeschweift und haben uns 20 Minuten sehr angenehm unterhalten.
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| Harbour Bridge. |
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| Auckland Art Gallery. |
Nach dem Harbour-Trip habe ich noch der Auckland Art Gallery einen Besuch abgestattet. Das Museum ist nagelneu und wirklich toll. Die Symbiose aus dem alten Gebäude in französischer Pseudorenaissance und dem neuen Gebäude, das an einen Kauri-Wald erinnert, sowie dem Albert-Park, an dessen Rand das Museum steht, ist wunderbar gelungen.
Ausgestellt werden vor allem neuseeländische Künstler, die sich aber größtenteils damit begnügen, die Stile europäischer Meister zu kopieren. Sehr interessant ist aber die Maori-Porträt-Galerie und der Raum über Moari Modern Art. Letztere zeigt, dass die Maori-Kunst nicht bei den hier überall zu sehenden Schnitzereien und Mustern stehen geblieben ist, sondern lebt und sich weiterentwickelt.
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| Leuchter müssen nicht immer wie Leuchter aussehen... |
Der Freitagabend war wie in jeder anderen Stadt im Sommer. Viele Leute auf den Straßen, in den Parks und Bars, vielleicht etwas gelassener und lockerer als bei uns. Was definitiv anders war: Jugendliche ohne Flaschen. Der Liquor ban scheint tatsächlich zu wirken.
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| Auckland ist trocken. |






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