Aufgewacht in: Meinem Bett, Nufringen (5/5)
Sechs Wochen Neuseeland liegen hinter mir, sechs Wochen, in denen ich mehr als 8500 Kilometer zurückgelegt habe. Ich habe das Gefühl zwar nicht Alles, aber doch das Meiste gesehen zu haben. Auf jeden Fall einen repräsentativen Querschnitt durch dieses wunderschöne Land. Ein Land, das mich jeden Tag aufs Neue begeistert hat. Ein Land, das jeden Tag dafür sorgte, dass ich mit offenem Mund staunend da stand. Ein Land, das die Zeit so schnell vergehen ließ, wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Ein Land, das sich durch seine überragende landschaftliche Schönheit und Abwechslung auszeichnet, durch seine Einsamkeit und zugleich durch seine freundlichen Menschen. Es waren sechs wunderbare, oft magische, bezaubernde Wochen, die ich auf keinen Fall missen möchte.
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| Denkwürdig: Auto bleibt in Schafherde stecken (Szene nachgestellt). |
Werde ich wieder hinfahren? Auf jeden Fall. Wieder eine Rundfahrt mit dem Auto? Vermutlich eher nicht. Ich weiß jetzt, welche Plätze mir gefallen, ich kenne die Orte, wo ich länger bleiben möchte, die Aktivitäten die ich gerne ausüben würde. Spontan fallen mir ein:
- Einige Tage selber segeln, vielleicht auf dem Hauraki Gulf, der Bay of Islands oder in den Marlborough Sounds.
- Zurück zum Mount Taranaki, vielleicht den Around the Mountain Circuit.
- Tongariro Crossing bei schönem Wetter wiederholen. Oder gleich den Tongariro Northern Circuit.
- Den Abel Tasman Coast Track mit dem Kajak abpaddeln.
- Auf Stewart Island doch noch einen Kiwi sehen.
- Milford Road bei Regen.
- Wandern in Fjordland: Milford und/oder Routeburn Track
- Noch 1-2 Tage in Wellington und Dunedin.
- Rückkehr nach Wanaka. Wandern im Mt. Aspiring National Park?
- Baden auf den Cookinseln?
Na, das reicht wohl schon für zwei weitere Besuche...
Ahh, und ich würde nicht mehr bloggen. Ich hatte zuvor noch nie Tagebuch geführt oder regelmäßig Texte geschrieben. Deshalb empfand ich dieses Blog als ein interessantes Experiment. Aber es war eher eine Belastung, eine lästige Pflicht, denn eine Bereicherung. Der Eintrag eines Tages kostete mich mehr als eine Stunde (Text schreiben, Bilder aussuchen, Links recherchieren, Formatieren). Bei 47 Einträgen habe ich also drei Tage nur mit Bloggen verbracht. Drei Tage, die man auch gut mit Nichtstun oder mit Lesen hätte verbringen können...
Danke fürs Mitlesen, Björn.

















































